Vor 25 Jahren sorgte der Fund eines Kinderskeletts aus der Altsteinzeit im Lapedo-Tal in Portugal für einen erbitterten Streit unter Forschern über die Möglichkeit der Fortpflanzung zwischen modernen Menschen und Neandertalern. Die Entdeckung des sogenannten Lapedo-Kindes, das sowohl Merkmale von Homo sapiens als auch von Homo neanderthalensis aufwies, stellte die damalige Annahme in Frage, dass diese beiden Gruppen nicht fruchtbar miteinander zeugen konnten. Neueste genetische Analysen belegen nun, dass moderne Menschen bis zu vier Prozent Neandertaler-DNA in ihrem Erbgut tragen, was darauf hindeutet, dass die Vermischung zwischen den Arten nicht nur möglich, sondern wahrscheinlich war.
– Quelle: https://science.orf.at/stories/3229221/
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